Meridian-Ausgleich
Die Meridiane
Meridiane sind in der traditionellen chinesischen Medizin ein System von Kanälen, in denen die feinstoffliche Lebensenergie Chi fließt. Es gibt 7 Meridianpaare. Jeweils ein Yin- und ein Yang-Meridian bilden ein zusammengehöriges Paar. Die Yin-Meridian-Leitbahnen verlaufen von unten nach oben und die Yang-Meridian-Leitbahnen verlaufen von oben nach unten. Die Meridiane sind über den ganzen Körper verteilt, und sie sind es, die den menschlichen Körper zu einem organischen Ganzen verbinden.
Alle 7 Meridianpaare sind im blauen Kanal im „Meer der Meridiane“ vereinigt. Dieser Kanal verläuft in der Mitte des Körpers und verbindet das Kronen-Chakra mit dem Dammpunkt. Nach oben und unten verlängert, wird er zum Kosmischen Meridian und zur Verbindung zwischen Himmel und Erde.
Jeder Meridian eines Meridianpaares hat seine eigenen Leitbahnen. Die Kanäle von 12 Meridianen verlaufen rechts und links symmetrisch im Körper und sind einem Organ bzw. Organsystem zugeordnet. Diese Zuordnung ist mehr sinn- und symbolhaft zu verstehen, als dass sie mit den physischen und psychischen Funktionen der Organe übereinstimmen müssen. Der Gouverneur und das Konzeptionsgefäß sind übergeordnet. Der Gouverneur, auch Lenkergefäß genannt, beherrscht alle Yang-Meridiane und verläuft mittig an der Rückseite des Körpers über die Wirbelsäule abwärts. Das Konzeptionsgefäß, auch Dienergefäß genannt, beherrscht die Yin-Meridiane und läuft mittig an der Vorderseite hoch.
Der Strom der Energie fließt in den 24 Stunden des Tages kontinuierlich alle 2 Stunden, in einer bestimmten Reihenfolge von einem der 12 Meridiane zum Nächsten. In dieser Zeit sind sie am aktivsten. Auf den Meridianen liegen Akupunk-
turpunkte, die mit verschiedenen Methoden bei Mangel oder Überschuss an Qi Energie stimuliert werden können. Ideal ist ein störungsfrei verlaufender Fluss in allen Meridianen.
Der Meridian-Ausgleich
Beim Meridianausgleich werden gezielt die 12 Meridiane angeregt, die den Orga-
nen zugesprochen werden. Jeder der Meridiane entspricht einem der
12 Töne der Tonleiter. Dieser Ton ist abhängig vom Grundton eines Menschen.
Doch auch, wenn dieser Grundton nicht bekannt ist, gibt es Möglichkeiten die Meridiane zu harmonisieren. Der Ton G ist nach dem Nada-Yoga der Grundton der Erde in ihrer Verbindung mit dem Universum. Nach diesem Klang richten sich alle Energieformen von der Erde aus. Eine CD mit Monochord-Klängen, auf dem Grundton G und den anderen Tönen der Tonleiter im Meridiankreislauf gespielt, ist eine Möglichkeit sich selbst in den Einklang zu bringen.
Die Vibrationen der Töne und Klänge wirken ausgleichend und harmonisierend auf die Meridiane ein und damit auf Körper, Geist und Seele. So können sich Blockierungen auflösen. Die wieder frei fließende Lebensenergie hat positiven Einfluss auf das vegetative Nervensystem, den Blutkreislauf, den Lymph- und Liquorfluss und stärkt die Widerstandskräfte des Körpers. Alles zusammen wirkt sich wohltuend auf das Allgemeinbefinden des Menschen aus.
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