
Info Instrumente
Das DIDGERIDOO
Es gilt als ältestes Blasinstrument und stammt aus Australien. Dort ist es natürlich gewachsen als Ast des Eukalyptusbaums und von Termiten ausgehöhlt worden.
Ursprünglich war es Bestandteil festlicher Zeremonien der australischen Ureinwohner.
Durch die zirkulare Atmung ist es möglich, einen endlosen Ton zu spielen. Der Grundton lässt sich durch Lippenstellung und Stimme variieren.
Die Aboridgenees glauben sein Klang erschuf das Dasein und erzählt von der Schöpfung und den Geschöpfen.
Die MAULTROMMEL
Sie wird auch Brummeisen genannt, ist asiatischer Herkunft und seit dem 14.Jh.
auch europaweit bekannt. Sie ist aus Metall, aber es gibt sie auch in Bambus.
Im europäischen Raum wird sie vor allem volkstümlich genutzt. In Zentralasien ist
sie zum konzertanten Instrument gediehen und wird auch dort meisterlich gespielt.
Die Maultrommel wird beim Spielen mit einer Hand zwischen den Lippen gehalten.
Die beiden stabförmigen Metallarme werden sanft gegen die Zahnreihen gedrückt.
Mit dem Daumen oder einem anderen Finger der anderen Hand wird die
federartige, frei schwingende Zunge des Instrumentes angezupft.
Die Mundhöhle dient als Resonanzraum, durch Bewegungen der Zunge und
unterschiedlicher Atmung kann der Ton variiert werden.
Die KLANGSCHALEN
Sie stammen aus Nepal und Tibet und gehören noch heute zum kultischen Leben.
Sie werden aus sieben Metallen in unterschiedlichen Anteilen hergestellt, so dass
jede Schale einen eigenen Klangcharakter hat, der reich an Nuancen und
Obertönen ist.
Sie werden durch Anschlagen oder Reiben mit einem Klöppel zum Klingen gebracht.
Das MONOCHORD
Es war schon in der Antike bekannt: Es bestand aus einem rechteckigen
Resonanzkörper aus Holz, der mit einer einzigen Saite bespannten war und diente
zur Darlegung des Verhältnisses von Tonhöhe zur Saitenlänge.
Heute gibt es Monocorde, die mit vielen gleich gestimmten Saiten bestückt sind
und beidseitig mit den Fingern bespielt werden.
Beim Spielen entstehen dabei reichhaltige Resonanzen und Obertöne.
Die STIMME
Die menschliche Stimme wird durch die Simmlippen (paarige schwingungsfähige
Strukturen im Kehlkopf) eines Menschen erzeugt und in den Mund-, Rachen- und
Nasenhöhlen als Schall moduliert.
Die Stimme wird vom Menschen zur Übermittlung von Informationen in Form von
Sprache und anderen Lauten wie Schreien, Weinen, Lachen.... benutzt.
Beim Singen wird die menschliche Stimme alsMusikinstrument eingesetzt.
Die Stimme ist auch ein facettenreiches Werkzeug beim Obertongesang
Der OBERTONGESANG
Er entsteht durch einen länger gehaltenen Grundton. Im Rachenraum werden
bestimmte Resonanzen des Grundtones verstärkt.
Durch Veränderung der Zungenstellung oder des Mundraumes kann die Frequenz
der Obertöne verändert werden.
Die Tonskala der Obertöne besteht aus ganzzahligen Vielfachen des Grundtones.
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